Altwiener Gugelhupf mit Schokoladestücken

Für eine Gugelhupfform Ø 22,5 cm · 12 Stück

Der traditionelle österreichische Gugelhupf ist ein klassischer Hefe- oder Rührkuchen, dessen Geschichte eng mit der österreichischen Backtradition verknüpft ist. Seine charakteristische, hohe Kranzform mit der typischen Wellenstruktur und dem Loch in der Mitte sorgt dafür, dass der schwere Teig gleichmäßig saftig backt. Im 19. Jahrhundert, zur k.u.k.-Zeit, stieg er zum Statussymbol des Bürgertums auf. In dieser Variante wird er als saftiger Schokoladegugelhupf mit extra Schokostückchen und einem Schokoladeüberzug serviert – das verleiht dem kaiserlichen Klassiker eine besonders schokoladige Note.

Altwiener Gugelhupf mit Schokoladestücken und Schokoladeüberzug

Zutaten

Teig

  • 240 g Butter, weich
  • 60 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 112 g Kristallzucker
  • 113 g dunkler Mascabado (Rohrzucker)
  • 4 Eier + 1 Eigelb
  • 360 g Mehl
  • 48 g Kakao
  • 18 g Backpulver
  • 300 ml Milch
  • 144 g Zartbitterschokolade (Callebaut), gehackt
  • 96 g Vollmilchschokolade, gehackt
  • 12 ml Vanilleextrakt
  • 2 EL Rum
  • 1 kräftige Prise Tonkabohne, frisch gerieben
  • 1 Prise Salz

Glasur

  • 48 g Zartbitterschokolade (Callebaut)
  • 32 g Vollmilchschokolade
  • 8 g Kokosfett

Zubereitung

  1. Backofen auf 175 °C vorheizen. Die Form buttern und mit Mehl ausstreuen.
  2. Weiche Butter mit beiden Zuckern schaumig rühren – den Mascabado vorher gut zerbröseln.
  3. Eier einzeln einrühren, dann Öl, Rum, Vanille, Tonkabohne und Salz.
  4. Mehl, Kakao und Backpulver mischen, sieben und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  5. Schokostücke unterheben. Die Form höchstens zu ¾ füllen und 55–65 Minuten backen. Ab 50 Minuten Stäbchenprobe machen; wird er oben zu dunkel, mit Alufolie abdecken.
  6. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen und auskühlen lassen.
  7. Für die Glasur Schokolade und Kokosfett über dem Wasserbad schmelzen und über den Gugelhupf laufen lassen.